unterschreiben 2-fach

Stand: Merkposten zu Antragsunterlagen im Genehmigungsverfahren nach 7 Absatz 1 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) zum Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen (z.b. in Radionuklidlabors
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Stand: Merkposten zu Antragsunterlagen im Genehmigungsverfahren nach 7 Absatz 1 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) zum Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen (z.b. in Radionuklidlabors (in-vitro Diagnostik, Markierung) u. a.) Diese Merkpostenliste bietet eine Handlungshilfe für die Beantragung einer Genehmigung gemäß 7 Absatz 1 StrlSchV. Sie soll es dem Antragsteller ermöglichen die stichpunktartige Aufzählung in der Anlage II Teil A der StrlSchV Erforderliche Unterlagen zur Prüfung von Genehmigungsanträgen - als to-do-liste abzuarbeiten. Bei vollständigen Angaben und Vorlage der geforderten Unterlagen zu den genannten Punkten ist davon auszugehen, dass die Vorgaben der Anlage II Teil A StrlSchV erfüllt sind. Der Antrag ist vom Strahlenschutzverantwortlichen oder Strahlenschutzbevollmächtigten mit Ort und Datum zu unterschreiben und mit den zugehörigen Unterlagen 2-fach einzureichen. 1 Merkpostenliste Antrag auf Erteilung einer Genehmigung Umgang gemäß 7 Absatz 1 StrlSchV o Neugenehmigung o Änderungsgenehmigung 1. Antragsteller/Strahlenschutzverantwortlicher 1.1. Name und Anschrift des Strahlenschutzverantwortlichen (SSV) nach 31 Absatz 1 StrlSchV (z. B. Unternehmen, Institut, Betreiber,.) Bei Gesellschaften: Auszug aus dem Handelsregister 1.2. Name der Person, die nach 31 Absatz 1 Satz 2 StrlSchV die Aufgabe des Strahlenschutzverantwortlichen (SSV) wahrnimmt (z. B. gesetzlicher Vertreter bzw. der zur Vertretung der Geschäftsführung berechtigten Person,.) Geburtsdatum und ort Straße und Wohnort Erreichbarkeit z.b. Telefon, , Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde nach 30 Absatz 5 des Bundeszentralregistergesetzes, nicht älter als ein halbes Jahr, Verwendungszweck: Strahlenschutz Falls der Strahlenschutzverantwortliche selbst über die Fachkunde im Strahlenschutz verfügt: Bescheinigung der Fachkunde gemäß 30 Absatz 1 StrlSchV und alle Bescheinigungen über die Aktualisierung der Fachkunde 1.3. Bevollmächtigter (falls vorhanden) Geburtsdatum und ort Straße und Wohnort Erreichbarkeit z.b. Telefon, , Dem Antrag beizufügen ist: Bestätigungsschreiben über die Bevollmächtigung 2 1.4. Strahlenschutzbeauftragte SSB ( 31 Absatz 2 StrlSchV) (für alle SSB) Geburtsdatum und ort Straße und Wohnort Erreichbarkeit z.b. Telefon, , Ist dieser SSB noch im Rahmen weiterer Genehmigungen bei diesem oder weiteren Betreibern tätig, ist anzugeben wo und in welchem Umfang Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde nach 30 Absatz 5 des Bundeszentralregistergesetzes, nicht älter als ein halbes Jahr, Verwendungszweck: Strahlenschutz Bestellschreiben zum SSB (mit Unterschrift SSV und SSB) Bescheinigung der Fachkunde gemäß 30 Absatz 1 StrlSchV und alle Bescheinigungen über die Aktualisierung der Fachkunde 1.5. Angaben über die beim Umgang sonst tätigen Personen ( 9 Absatz 1 Ziffer 4 StrlSchV) Geburtsdatum Kenntnisse/praktische Erfahrung im Strahlenschutz ( 30 Absatz 4 StrlSchV) 2. Dem Antragsteller bereits erteilte strahlenschutzrechtliche Genehmigungen. 3. Beantragter Genehmigungsumfang 3.1. Zusammenstellung der offenen 1 radioaktiven Stoffe Lfd. Nr. Radionuklid Umgangsaktivität Verbrauch / in Bq 2 Bezugsaktivität Verwendungszweck 4 je Monat in Bq 3 1 Form im Sinne von 3 Nr. 29 a) StrlSchV 2 Maximal vorhandene Aktivität in der Verfügungsgewalt des Genehmigungsinhabers einschließlich der Abfallaktivität 3 Die maximal pro Monat beziehbare Aktivität / Verbrauch. 4 Konkrete Angaben zu den Diagnostikverfahren und Standardbehandlungen 3 3.2. Zusammenstellung der umschlossenen 5 radioaktiven Stoffe Lfd. Nr. Radionuklid maximale Einzelaktivität in Bq Stückzahl Gesamtaktivität in Bq Verwendungszweck 6 Prüfbericht der letzten Dichtheitsprüfung / Abnahmeprüfung technische Unterlagen zum Strahler (Beschreibung, Zeichnung, ) 7 Kopien der Quellenzertifikate 4. Angaben zum Umgangsort/Lagerort (DIN Teil 1, Radionuklidlaboratorien) Straße, Hausnummer Postleitzahl, Ort Gebäudeteil Raumbezeichnungen Anlagenbezeichnung Grundrisszeichnung (1:50 oder 1:100) Lageplan (1: 1000) Gebäudeplan (1:50 oder 1:100) 4.1. Angaben zum Umgangsort Beschreibung der vorgesehen/vorhandenen Ausstattung Laborabzüge Arbeitsflächen Abschirmungen Werkbänke 4.2. Angaben zum Lagerort Lagerung der umschlossenen radioaktiven Stoffe in Zusammenhang mit dem beantragten Verwendungszweck (Tabelle 3.2) Lagerung der offenen radioaktiven Stoffe (frische Aktivität) im Zusammenhang mit dem beantragten Verwendungszweck Lagerung der radioaktiven Abfälle 5 Form im Sinne von 3 Nr. 29 b) StrlSchV 6 Konkrete Angaben über den Verwendungszweck 7 siehe auch Ziffer 2 der Richtlinie Dichtheitsprüfungen an umschlossenen radioaktiven Stoffen 4 5. Strahlenschutzbereiche soweit vorhanden 5.1. Strahlenschutzplan (1:50 oder 1:100) Eintragung der Strahlenschutzbereiche Anordnung sämtlicher Räume mit Angabe der Wanddicken, bei Strahlenschutzwänden Angabe von Art und Dichte des Materials Angabe über die Nutzung der benachbarten Räume Eintragung der für den Strahlenschutz relevanten Angaben über die Installationen 5.2. Strahlenschutzberechnung Strahlenschutzberechnung in Anlehnung an die DIN 6844 Teil 3 (Nuklearmedizinische Betriebe - Teil 3: Strahlenschutzberechnungen) 6. Angaben zum Brand und Diebstahlschutz (DIN 25422) Ermittlung und Umsetzung der Brand- und Diebstahlschutzklasse Einteilung der Anlage in Gefahrengruppen gem. 52 StrlSchV mit Übersichtsplan in Zusammenarbeit mit der örtlich zuständigen Feuerwehr 7. Angaben über die Anlieferung und Abgabe der radioaktiven Stoffe 8. Inkorporationsabschätzung 8 Abschätzung der Notwendigkeit einer regelmäßigen Inkorporationsüberwachung der Mitarbeiter, die mit offenen radioaktiven Stoffen umgehen werden ( 41 Absatz 1 Nr. 2 StrlSchV) Hinweis: Die Dosiskoeffizienten zur Berechnung der Strahlenexposition (Bekanntmachung im Bundesanzeiger 160 a und 160b vom ) sind beim Bundesamt für Strahlenschutz erhältlich. 9. Angaben zur Personendosimetrie Zur Verfügung stehende Messgeräte Aktivitätsmessung: Bohrlochmessplatz; in-vitro Messgeräte; Abfallmessplatz usw. (jeweils Gerätebezeichnung, Hersteller, Baujahr, ) 8 Richtlinie für die physikalische Strahlenschutzkontrolle zur Ermittlung der Körperdosen, Teil 2: Ermittlung der Körperdosis bei innerer Strahlenexposition (Inkorporationsüberwachung) vom (GmBl. Nr. 31/32 vom ; S. 623) 9 Richtlinie für die physikalische Strahlenschutzkontrolle zur Ermittlung der Körperdosen Teil 1 Ermittlung der Körperdosis bei äußerer Strahlenexposition ( 40, 41, 42 StrlSchV; 35 RöV) 5 Kontaminationskontrolle: transportabler Kontaminationsmonitor, evtl. Hand-Fuß-Kleider-Monitor usw. (jeweils Gerätebezeichnung, Hersteller, Baujahr) Dosisleistungsmessung: Gerät zur Ermittlung der Ortsdosisleistung an Arbeitsplätzen sollte möglichst verfügbar sein. Zur Qualitätssicherung und Funktionskontrolle der Geräte erforderliche Prüfstrahler und Kalibrierquellen sind unter 3.2 aufzulisten. 11. Strahlenschutzanweisung (ggf. Entwurfsfassung) 12. Beantragung der Freigabe, Beseitigung bzw. Entsorgung radioaktiver Reststoffe Abgabe als radioaktive Abfälle an die Landessammelstelle ( 76 Absatz 4 StrlSchV) Angabe, welche beim beantragten Umgang anfallenden radioaktiven Abfälle an die Landessammelstelle abgeführt werden sollen Abgabe als sonstige radioaktive Stoffe an andere Genehmigungsinhaber (Reststoffe) Angabe, welche anfallenden Reststoffe in welcher Menge an Genehmigungsinhaber, die über eine Genehmigung nach 7 StrlSchV verfügen müssen, abgegeben werden sollen Beantragung der uneingeschränkten Freigabe ( 29 Absatz 2 Nr. 1a und 1b StrlSchV) Angabe für welche der radioaktiven Stoffe und welche Mengen die Freigabe als nicht radioaktive Stoffe beantragt wird Angabe durch welche Maßnahmen, Messverfahren (Freigabemessung) festgestellt werden soll, das für jedes Abfallgebinde die Freigabewerte der Anlage III Tabelle 1 Spalte 5 i. V. m. den Festlegungen der Anlage IV Teil A Nr. 1 eingehalten werden Angabe, wie die Einhaltung der Oberflächenkontaminationswerte der Anlage III Tabelle 1 Spalte 4 nachgewiesen werden soll 13. Angaben über die Lüftung der Strahlenschutzbereiche Luftwechselraten 14. Nachweis der Deckungsvorsorge (AtDeckV) 6
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